Montag, 20. September 2010
Die Furche behandelt die Generation "die netten Jahre sind vorbei"
Anläßlich des Buches zweier Zeit-JournalistInnen "Die netten Jahre sind vorbei - Leben in der Dauerkrise" portraitiert die Furche die Generation der 20 bis 35-Jährigen. Doch wie lässt sich diese Generation beschreiben? Welche Themen, Problemlagen beschäftigen diese Zielgruppe?
Geht es nach Cosima Schnitt und Manuel J. Hartung dann steht dieser Generation die Welt offen, das Lamentieren ist vorbei, die jungen Menschen seien krisenerfahren und bereit sich den neuen Herausforderungen zu stellen.
Ansatz des Buches sei das auch oft medial verstärkte Bild der in der Krise erstarrtes Generation zu entkräften und ein positives anpackendes Gegenbild zu zeichnen. Gerade diese Zielgruppe würde sich wieder stärker gesellschaftlich engagieren, wie etwa im Bereich von NGOs. Im Hinblick auf die Generationengerechtigkeit wird ein Appel zum aktiv werden gerichtet und darum gesellschaftliche Verteilungen zu diskutieren.
Der Furche-Artikel geht den Thesen des Buches nach, junge Erwerbstätige, Selbstständige werden zu ihrem "Leben mit der Dauerkrise" befragt. Ebenso zu Wort kommt Anna Schopf von der Plattform, ihr fehlt die Bezugnahme auf große Problemlagen, sowie der Gesamtblick auf die Generationenkette.
Hier geht es zum Furche-Artikel.
Infos zum Buch: Manuel J. Hartung und Cosima Schmitt, 2010: Die netten Jahre sind vorbei: Schöner leben in der Dauerkrise. Frankfurt/New York: Campus Verlag